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Sie konnten nirgendwo mehr hin.
Sie suchten Schutz bei uns.
Sie wurden ausgesetzt, misshandelt oder angefahren.
Man trachtete ihnen nach dem Leben.
Man wollte sie in das berüchtigte Canile abschieben.
Tierschützer gaben sie aus schlimmen Umständen in unsere Obhut.

Die Hunde, die auf unserem Vereinsgelände HOPE eintreffen, haben nichts, wirklich gar nichts. Außer ihrem nackten Leben. Und selbst das ist manchmal nur noch ein zartes Flämmchen, das zu erlischen droht, wenn man nicht eingreift. HOPE ist der letzte Funken Hoffnung für diese geschundenen Tiere. Sie sind unschuldig, haben nicht darum gebeten, auf diese Welt zu kommen, in der sie oftmals nicht erwünscht sind.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Hoffnungsfunken wieder zu entzünden, das zarte Pflänzchen des Lebens wachsen zu lassen. Unsere Schutzbefohlenen erfahren hier - vielleicht zum ersten Mal in ihrem Dasein - dass nicht alle Menschen schlecht sind. Dazu gehören nicht nur regelmäßiges Futter und eine medizinische Grundversorgung. Was unsere HOPE-Bewohner vor allem brauchen, sind Nähe, Zuwendung und neues Vertrauen in uns Menschen. Sie benötigen ein Zuhause oder eine Pflegestelle in Deutschland, wo sie alles, was bisher war, was sie auch erlebt haben mögen, hinter sich lassen können. Sie brauchen einen Neubeginn.

Unsere Tierschutz-Kollegen auf HOPE tun alles, was möglich ist, um eine Vertrauensbasis zu schaffen, erste Schritte mit den Hunden zu gehen, den Grundstein für etwas zu legen, das unbedingt zeitnah ausgebaut werden muss. Ein Hund gehört nicht hinter Gitterstäbe, hat nichts zu suchen in einem Gehege aus Beton, aus dem er sehnsüchtig nach draußen schaut und wartet, dass etwas passiert.
Er ist der beste Freund des Menschen
.
Dies sollten, nein müssen wir respektieren und auch leben! Auf HOPE machen wir den Anfang, indem wir unsere Hunde dem Tod oder Schlimmerem entreißen und sie primär beschützen. Es ist ein Sprungbrett. Mehr soll und darf es für die Hunde nicht bedeuten.
Bitte lasst sie nicht im Stich! Wir brauchen Menschen, die unsere Arbeit fortsetzen, indem sie sich für einen unserer Schutzbefohlenen öffnen und ihn in ihr Herz und ihr Leben aufnehmen.