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Balou bei "Tiere suchen ein Zuhause"

27.07.2014

Am Sonntag, den 27.07.2014, stellen wir unser Sorgenkind, den bildschönen jungen Herdenschutzhund Balou, in der WDR-Sendung “Tiere suchen ein Zuhause“ vor.

Balou hat viel durchgemacht, bis er zu uns nach Deutschland gekommen ist.
Wir freuen uns sehr, dass unser charmanter und kluger „Welpe im 45 Kilo-Kostüm“ nun so eine tolle Chance bekommt, gesehen zu werden und endlich SEINE Familie zu finden.

Schalten Sie ein!

Für alle, die ihn noch nicht kennen – hier geht es zu Balou´s Vermittlungsseite.

Gute Neuigkeiten – Bringio war beim Doc

Nachdem Bringio Mitte Juni wohlbehalten bei seinen Pflegeeltern angekommen war, sollte er erst einmal zur Ruhe kommen, sich etwas einleben und all die neuen Eindrücke verarbeiten können.

Anfang Juli stellten wir Bringio, wie geplant, einem Spezialisten vor, der unseren sympathischen Wunderhund auf den Kopf stellte und sich natürlich besonders den Folgen der Schussverletzung widmete. Es ist uns sehr wichtig, dass hier keine Fragen offen bleiben und Bringio´s Lebensqualität optimal wird und bleibt.

Für diesen gründlichen Check und einwandfreie Röntgenaufnahmen von Kopf und Bein wurde Bringio in eine leichte Narkose versetzt. Hier die Untersuchungsergebnisse im Detail:
Die Mundhöhle und die Mundschleimhaut sind intakt.
Das Kiefergelenk weist eine leichte Delle auf. Dies stört Bringio aber nicht beim fressen, weshalb hier nicht chirurgisch interveniert werden braucht.
Das Jochbein ist völlig zertrümmert.
Die Ohren sind vom Knochen her ohne Befund, jedoch beidseitig extrem entzündet. Es erfolgte eine gründliche Spülung; die Behandlung der Entzündung wird fortgesetzt.
Bringio scheint nur einseitig hören zu können. Ob dies eine direkte Folge der Schussverletzung ist oder sich der Zustand nach Abklingen der Ohrinfektion bessert, bleibt abzuwarten.
Da bei der Atmung ein leichtes Schnorcheln zu hören ist, wird man sicherheitshalber während der nächsten Narkose prüfen, ob seine Nasengänge frei sind oder eventuell kleine, in der alten Wunde verbliebene Knochenstücke die Luftzufuhr behindern.
Ein Schleimbeutel am Vorderlauf ist leicht entzündet.
An verschiedenen Stellen zeigen sich Hautauffälligkeiten, die auf eine Infektion mit Sarcoptes-Milben geprüft werden.
Es erfolgte eine Blutabnahme für den ersten Mittelmeercheck. Das Ergebnis steht aus.
Medikation: Antibiose, Ohrensalbe, Hautcreme

In wenigen Tagen wird Bringio kastriert, weil er unter einem sehr starken Präputialkatarrh leidet. Während dieser Narkose wird oben beschriebene Prüfung der Nasengänge erfolgen. Außerdem wird aus dem zerstörten Auge noch die Tränendrüse entfernt, um den stetigen Ausfluss zu unterbinden. Danach wird das Auge zur Vermeidung von Infektionen zugenäht. Unser Spezialist war erstaunt, wie gut es Bringio angesichts der Schwere des erlittenen Traumas geht. Er ist optimistisch, dass der tapfere Setter nach diesem letzten Eingriff ohne weitere Operationen in sein neues Leben durchstarten kann. Wir auch - weiter so, Bringio!

05.06.2014
Irrungen und Wirrungen um unsere „ 7 Zwerge-Welpen“

Als wir Ende April von der Tierheimleitung um Hilfe gebeten wurden für 7 Welpen aus dem Hinterland, konnten wir nicht ahnen, wie sehr es unsere Nerven beanspruchen würde.

Als wir die Welpen schon längst in Sicherheit im Rifugio glaubten, erhielten wir die Information, dass 2 der kleinen Mäuse von einem LKW auf der Außenpflegestelle getötet wurden. Wir trauerten um Baldy und Bora. Die anderen Geschwister zogen endlich und endgültig ins Rifugio ein und wir waren entsetzt, denn sie waren über und über mit Zecken besetzt.

Als wir die Nachricht bekamen, es gäbe noch einen weiteren Welpen, hielten wir es für einen schlechten Scherz. Wo sollte er auf einmal herkommen?? Es gibt auch keinen 8.Zwerg, denn das kleinen Mädchen ist die als überfahren gemeldete Bora.

Wir freuen uns sehr, dass sie lebt und damit auch die Chance hat, bald auf eine Pflegestelle in Deutschland reisen zu dürfen..

Leider gibt es aber auch die schlimmste aller Nachrichten (Meldung „Sternenhimmel“). Die Versorgung von insgesamt fast 100 Hundewelpen ist eine logistische und hygienische Herausforderung. Die Angst vor Infektionen ist der tägliche Begleiter bei der Arbeit der Tierärzte.

Barnabey und Baron sind die Opfer einer Magen-Darm-Infektion geworden. Sie durften ihre Familien nicht kennenlernen.

Von 7 Welpen sitzen somit die 4 Mädchen Baba, Bora, Bosa und Budina jetzt auf gepackten Koffern und dürfen schon bald ausreisen. Wir wünschen Ihnen Glück und werden die „Jungs“ nicht vergessen.

16.04.2014 - Axena

Heute ist ein schöner und zugleich trauriger Tag...

Schön, weil wieder ein Notfallhund - Axena aus dem Tierheim Velbert - unsere SOS-Seite verlassen wird.

Dank vieler großzügiger Spenden konnten wir der Kangalhündin, die jahrelang unter großen Schmerzen litt, am 14. November eine multiple Goldakupunktur ermöglichen.

Ihr Gassigänger und Vertrauter, der Axena täglich spazieren führt, berichtete uns, dass sie nun deutlich besser laufen kann, insgesamt beweglicher und fröhlicher geworden ist. Wir haben Axena kürzlich besucht und können dies hocherfreut bestätigen. Die Süße hat sogar lebhaft in einem Bach herumgeplanscht!

Dennoch sind wir auch sehr betrübt, weil wir nicht noch mehr für die tapfere Hündin tun können. Jahrelang haben wir sie durch Höhen und Tiefen begleitet, sie liebgewonnen. Axena hat eine sehr traurige Vergangenheit, deshalb wollen wir mehr für sie - eigentlich alles. Weil sie es einfach verdient.

Alles bedeutet: Wir wünschen uns für Axena eine Familie, Menschen zu denen sie gehören, denen sie sich anschließen darf. Menschen, die einem Herdenschutzhund das bieten können, was er braucht. Familienanschluss, Zuneigung, einen großen, gesicherten Garten, etwas zum bewachen - sprich eine Aufgabe.

In Axenas Fall sollten aufgrund ihrer Gelenksymptomatik, die durch die Goldakupunktur sehr deutlich reduziert wurde, keine Treppen zu bewältigen sein. Sie gehört, wie alle Herdenschützer, nicht in eine Etagenwohnung in der Stadt.

Nachdem Axena so viel durchmachen musste, können und wollen wir uns nicht damit abfinden, dass sie den Rest ihres Lebens im Tierheim verbringen muss.

Wenn Sie das auch so sehen, besuchen Sie Axena doch bitte im Tierheim Velbert und erfüllen ihr ihren (und unseren) größten Wunsch:

http://www.tierheimvelbert.de/startseite/unsere-tiere/hunde/hunde_einzeln/axena.html

15,04,2014 - Fiorello´s Tragödie

Er ist knapp ein Jahr alt, bildschön, freundlich, liebebedürftig.
Fiorello ist ein kleiner Junge, den man einfach vom Fleck weg stehlen möchte.
Ein Junghund, der die Welt entdecken sollte, der über grüne Wiesen toben und abends wohlig seufzend in einem weichen Korb von seinen Abenteuern träumen müsste. Bei seiner eigenen Familie.

Eine Seifenblase.
Stattdessen schreiben wir traurig einen weiteren, dringlichen Spendenaufruf. Denn Fiorellos Realität sieht anders aus. Sie ist eine Tragödie, offensichtlich sogar eine Familientragödie:
Genau wie seine Schwester Filomena ist er einer unser Notfälle.
Genau wie seine Schwester ist er ein Mobbingopfer, wird von niemandem akzeptiert.
Genau wie seine Schwester hatte er noch nicht einen einzigen guten Tag in seinem jungen Leben.
Genau wie seine Schwester zeigt auch er ein unregelmäßiges Gangbild unklaren Ursprungs.

Fiorello ist noch schlimmer dran als seine Schwester. Denn er stellte wegen der Übergriffe der anderen Hunde die Nahrungsaufnahme ein, gab sich auf.
Er magerte derart ab, dass unsere Kollegen in der LIDA ihn allein in ein winziges Gehege setzen mussten, um sein Leben zu schützen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Fiorello den Rest seines Lebens in Einzelhaft verbringt - das wären etliche Jahre!

Deshalb möchten wir 500,- Euro Spendengelder in ein Sparschweinchen für Fiorello stecken.

Dieses Geld ist für erste Untersuchungen, Blutbild, Röntgenaufnahmen etc. gedacht. Möglicherweise auch für Physiotherapie oder eine Goldakupunktur - das werden die Untersuchungen zeigen müssen.

Fiorello braucht einen Lebensretter. Bitte helfen Sie, sein Sparbuch zu füllen oder melden Sie sich bei uns, wenn Sie ein Körbchen für den kleinen Mann frei haben.

Jeder Tag in Einzelhaft ist grausam für einen so jungen Hund.

Dankeschön.

Sabine E. 50,- €
Ruth P. 200,- €

Mehr zu Fiorello können Sie hier lesen

20.02.2014 - Bringio

20-02-2014 – Hallo hier ist Bringio für Euch alle!

Er will Euch allen persönlich für die große Anteilnahme, die ihr ihm bisher entgegen gebracht habt, bedanken.

Zur Zeit ist er unter antibiotischer Therapie und wir helfen ihm, sich zu ernähren und wenn er stabil ist, werden wir über die Rekonstruktion seines wunderschönen Gesichtes nachdenken.

Er ist ein sehr guter Hund und hat immer das Bedürfnis, mit Menschen in Kontakt zu treten und er scheint nicht zu wissen, dass die Tragödie, die er erlebt hat von Menschen verursacht wurde. Aber die Tiere sind da, um uns Menschen etwas zu lehren.

Bringio, wir versprechen Dir, wir werden unser Bestes für Dich möglich machen!
Mit seiner großen Willensstärke wird er die Kraft zum Überleben in all seinen „Kämpfen“ haben, die noch vor ihm liegen.

Gewiss mein Kleiner, wir haben schon einige Schlachten gewonnen, aber mit Dir mein süßer Schatz werden wir den Krieg gewinnen!

Wir wünschen uns, dass er bald wieder die Kraft erlangt, um die Eingriffe zu bewältigen, die wir vornehmen müssen.

Bringio ist eine einzigartige Kreatur, er braucht so viel menschlichen Kontakt, sucht ständig nach der Möglichkeit, gestreichelt zu werden.

Er agiert im Moment gut, aber es braucht viel Kraft und Geduld.

Vielen Dank an alle für Eure Unterstützung!

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ysP20Ppal5U

m.youtube.com/watch

Wir bedanken und ganz herzlich für folgende Spendeneingänge:

Claudia K. 50,00 €
Tanja M. 100,00 €
Guido K. 50,00 €
Julia R. 30,00 €
Stefanie W. 50,00 €
Susanne S. 100,00 €
Bianka H. 35,00 €
Uwe K. 100,00 € 
Barbara M. 100,00 €
Kerstin W. 100,00 €
Anja P. 50,00 €
Gabriele H. 50,00 €
Jürgen & Petra H. 70,00 €
Ruth P. 150,00 €
Nina S. 50,00 €
Ilona A. 50,00 €

19.02.2014:

Helfen Sie Bringio, damit wir uns gemeinsam - Schritt für Schritt - über seine hoffentlich erfolgreiche Genesung und Rückkehr ins Leben freuen können - er hat es so verdient! Bringio befindet sich momentan in einem so schlechten Zustand, dass eine Operation zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen ist. Sobald es den Kollegen auf Sardinien gelungen ist, ihn entsprechend zu stabilisieren, möchten wir keine kostbare Zeit verschwenden und unbedingt finanziell unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei!

 

 

Lesen Sie hier den Bericht von heute:

Olbia, 17.02.2014

Es ist schwierig, die richtigen Worte für eine Erklärung zu finden, um dieses alles zu erzählen. Es  ist schwierig, die richtigen Bilder zu finden. Als ich ihn gesehen habe, blieb mir für eine gewisse Zeit der Atem weg … ein weiterer Schlag in unseren Magen… Aber wir sind an Schläge in den Magen gewöhnt, jedoch an diese hier geschehenen Dinge kannst Du Dich nie gewöhnen.

Bringio, so haben wir ihn genannt, wurde in der Nähe von Olbia gegenüber der Kaserne der Feuerwehr mitten auf der Straße gefunden. Beim Anblick der Menschen floh er in einen Wassertrog, der für Kühe genutzt wird.

Er wurde sofort einer genauen Untersuchung unterzogen, die Tierärzte stellten eine Fraktur des rechten Jochbogens fest, den totalen Verlust des rechten Kiefers, den Verlust des rechten Auges, schwere Schäden am rechten Gehörgang. Es wurde von Maden befallenes, nekrotisches Gewebe entfernt – voller Eiter.

Die Verletzungen sind wahrscheinlich durch einen Schuss verursacht worden, aber ganz sicher kann man sich erst nach einer diagnostischen Analyse sein, die aber vorerst noch nicht erstellt wurde: es ist unmöglich, dass arme Tier zur Zeit zu anästhesieren, er ist zu schwach und würde die Narkose nicht überleben.

Bringio war mal ein Setter... die Leiden dieser armen Kreatur sind unvorstellbar. Bei Berührung fühlt sich seine Haut wie Pergament an, er ist völlig dehydriert und verweigert das Trinken und Essen.

Er wird mit Hilfe eines Tropfes therapiert und mit Antibiotika.

In 2 bis 3 Tagen werden wir in der Lage sein, seine Verletzungen genau zu beschreiben und entscheiden, welche Therapien wir vornehmen werden. Wir bitten jeden Menschen, mit dem Herzen am richtigen Fleck, uns zu helfen und uns bei den Behandlungskosten für diese arme Kreatur zu unterstützen.

Bitte schauen Sie nicht weg, wir wollen zusammen versuchen, ihn zu retten!!!

Ihre Spenden werden wir zu 100% an unser Kooperationstierheim in Olbia weiterleiten. Bitte richten Sie diese an:

saving-dogs e.V.
Raiffeisenbank Grevenbroich eG
BLZ 37069306
Kto 6107550010
BIC GENODED1GRB
IBAN DE63 3706 9306 6107 5500 10
Stichwort: Bringio

Herzlichen Dank!

15.02.2014 - Medikanemtenspende

Dank einer großzügigen Spende werden wir auf unserem nächsten Flug nach Sardinien dringend benötigte Medikamente sowie Verbandsmaterial mitnehmen und der LIDA zur Verfügung stellen können. Die Freude unserer Kollegen vor Ort ist sehr groß und unsere sardischen Vierbeiner danken dem Spender für diesen Einsatz!

19.01.2014 - saving-dogs bei "Tiere suchen ein zuhause"

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir sechs unserer Schützlinge am 19.1.2014 in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR vorstellen durften. Der Erfolg war grandios und Nayeli, Rucola, Tabata, Marlon und Milton haben bereits ihr Traum-Zuhause gefunden. Ersten Rückmeldungen zufolge fühlen sich die bereits umgezogenen Vierbeiner sehr wohl – worüber wir selbstverständlich sehr glücklich sind.

 zur Sendung

Spende an Bedürftige

In Wuppertal gibt es - wie in fast jeder Stadt - Hundebesitzer, die in einer argen sozialen Misere stecken.

Menschen, die manchmal nicht wissen, was die nächste Woche bringt, denen aber dennoch wichtig ist, dass ihr vierbeiniger Freund gut versorgt ist.

Die Hunde sind zuweilen der einzige Gesprächs-und Sozialpartner, praktisch "die Familie".

Wir von saving-dogs möchten helfen, indem wir für diese Hunde regelmäßig Futterspenden zur Verfügung stellen.

Medikamentenspende

Dank großzügiger Spendeneingänge waren wir in der Lage, verschiedene Medikamente im Wert von 1.000,- € zu beschaffen.

Die dringend benötigten Arzneien haben wir bei unserem aktuellen Besuch im November den Tierärzten der LIDA übergeben. Sie retten bereits Leben!