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Pasqua

Pasqua: Erst nach dem Fernsehauftritt kam das Glück

Das mag einer verstehen!

Ich habe Pasqua kennengelernt, da war sie gerade mal ein paar Monate alt. Wie so oft, schon war ich im Tierheim auf Sardinien zu Besuch. Bei meinem Gang durch die unzähligen Gehege entdeckte ich sie. Eine wunderschöne, lebensfrohe Junghündin, die aufgeregt um mich herumsprang, um Streicheleinheiten zu ergattern.

Ich war mir so sicher, dass Pasquas Tage zu diesem Zeitpunkt dort gezählt waren, doch ich hatte mich geirrt. Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen Jahre - fast fünf Jahre.

Bei jedem Besuch vor Ort stand ich wieder im Gehege, und immer wieder versprach ich Pasqua, dass es irgendwo eine Familie gibt, die für sie da ist. Und diese Familie gab es wirklich, ich wusste es allerdings noch nicht.

Diese Familie verfolgte Pasquas Schicksal auch über einen langen Zeitraum, bevor sie sich bei mir meldete und Pasqua dann, nach vielen Telefonaten, einen Pflegestellenplatz anbot. Endlich war der erste Schritt getan und Pasqua konnte reisen.

Mit Hilfe der Pflegestelle machte Pasqua täglich Fortschritte. Die Katze der Familie, kein Problem, und auch das Lämmchen wurde von ihr angenommen, wie ein weiterer Hundekumpel. Und dennoch ließen die Adoptionsanfragen auf sich warten.

Bis zu dem Tag, als Pasqua ihre große Chance im Fernsehen bekam. Von da an stand das Telefon nicht mehr still. Nun hätten wir sie klonen können.

Unter den Anfragen war dann die eine Besondere. Eine Familie mit 5 Katzen, eine „Rund-um-die-Uhr Betreuung“, einem großen Haus mit einem 6000 qm großen, zum Toben einladenden, Grundstück.

So ein Happy End haben wir uns über viele Jahre für Pasqua gewünscht. 

Am 10.05.2015 war es dann endlich soweit, sie wurde adoptiert. Sie heißt nun Lotti und wohnt in Wittstock.

Wenn Sie jetzt denken: Wittstock - das habe ich doch schon einmal gehört? Richtig, haben Sie. Und nicht nur einmal, sondern sogar schon zweimal. Denn nach Sampei und Gampei ist Lotti der dritte Hund, der in dieser Stadt sein Zuhause gefunden hat.

Aller guten Dinge sind eben doch DREI.