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Happy End Amico

Als ich gefragt wurde, ob ich Amico als Pflegehund aufnehmen könnte, da er evtl. operiert werden sollte, sagte ich als Handycap-Pflegestelle zügig ja. Zügig, weil ich mir sicher war, dass dieser Hund mir niemals gefährlich werden könnte. Ich hatte bisher immer Pflegehunde, die nicht mein Beuteschema waren. Amico genauso.

Ich wollte nie einen weißen Hund, niemals einen Welpen und schon gar nicht einen männlichen Herdenschutzhund.

Also zog Amico am 06.08. als Pflegehund bei uns ein. Alle "Welpenprobleme", auf die ich mich mental vorbereitet hatte, trafen aber einfach nicht ein. Er war vom ersten Tag an stubenrein, zerstört nichts, ist bezaubernd, lieb und lernwillig, verschmust, untraumatisiert, geradezu besonnen und mega sozial.

Mein Partner sagte schon nach 4 Tagen: der bleibt aber jetzt hier, den behalten wir. Da hat mein Verstand noch gesagt: nein, ein weißer, männlicher Welpe, never! Aber Amico gab alles; netter kann ein Welpe nicht sein. 5 Tage später schaute er mich beim abendlichen Kuscheln mit seinen wunderschönen gelben Augen an und da war es passiert. Ich hatte sofort Tränen in den Augen, als ich über seine Vermittlung nachdachte. Da war klar: auch ich will diese wundervolle Seele nicht mehr missen, der sitzt schon ganz tief in meinem Herzen drin.

Amico (jetzt Manfred) harmoniert so wunderbar mit unseren beiden Schäferhunden Eva + Hayo. Der (nicht mehr ganz so) kleine weiße Rüde ist wie ein Puzzelstück in unserem Patchworkrudel, von dem ich nicht wußte, dass es fehlt. Nun ist er da und alles fühlt sich perfekt an.

Also heißt uns willkommen im Club der Pflegestellenversager. Wir freuen uns auf die neuen Erfahrungen und Erlebnisse, die das Abenteuer Welpe/Junghund mit sich bringt.

Susi + Herbert (die 2-Beiner) mit Eva, Hayo + Manfred (die 4-Pfötler)

PS: "mit dem Herzen sieht man besser"